AGB
Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB)
§ 1 Geltungsbereich und Anbieter
(1) Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (nachfolgend „AGB“) gelten für alle Bestellungen, die Verbraucher (§ 13 BGB) oder Unternehmer (§ 14 BGB) über den Online-Shop auf der Website www.prinzbowl.de bei dem Anbieter
Prinzbowl
Emir Castur
Bremer Heerstraße 392
26135 Oldenburg
E-Mail: casturemir@gmail.com
Telefon: 0176 81142424
abgeben.
(2) Vertragssprache ist ausschließlich Deutsch.
§ 2 Konzept des Online-Shops (Reines Abholgeschäft / Pick-Up)
(1) Der Anbieter betreibt eine reine Speisenzubereitung ohne klassischen Restaurantbetrieb vor Ort (sog. Ghost Kitchen). Die über den Online-Shop bestellten Waren werden ausschließlich zur physischen Selbstabholung durch den Kunden am Standort des Anbieters innerhalb der angegebenen Öffnungszeiten bereitgestellt.
(2) Ein Versand oder eine Lieferung der Ware durch den Anbieter erfolgt im Rahmen dieses Online-Shops nicht.
§ 3 Vertragsschluss und Bestellprozess
(1) Die Präsentation der Speisen und Getränke im Online-Shop stellt kein rechtlich bindendes Angebot, sondern einen unverbindlichen Online-Katalog dar.
(2) Der Kunde kann Produkte in den virtuellen Warenkorb legen. Im Rahmen des Bestellprozesses wählt der Kunde ein verbindliches Zeitfenster für die Abholung (Time-Slot) aus.
(3) Durch Anklicken des Buttons „Zahlungspflichtig bestellen“ (oder einer entsprechenden, eindeutigen仿Mformulierung) gibt der Kunde ein verbindliches Kaufangebot für die im Warenkorb enthaltenen Waren ab.
(4) Die Bestätigung des Eingangs der Bestellung erfolgt unmittelbar nach dem Absenden durch eine automatisierte E-Mail (Bestellbestätigung). Mit dieser E-Mail-Bestätigung kommt der Kaufvertrag zustande.
§ 4 Preise und Zahlungsbedingungen
(1) Die im Online-Shop angegebenen Preise enthalten die gesetzliche deutsche Mehrwertsteuer und sonstige Preisbestandteile.
(2) Dem Kunden stehen die im Online-Shop konkret angebotenen Zahlungsmethoden zur Verfügung (z. B. PayPal, Kreditkarte, Sofortüberweisung, Apple Pay / Google Pay).
(3) Die Zahlung des Kaufpreises ist unmittelbar mit dem Zustandekommen des Vertrages (beim Online-Checkout) fällig. Eine Bezahlung vor Ort bei Abholung ist nur möglich, wenn dies im Checkout-Prozess explizit als Option ausgewählt und vom Anbieter bestätigt wurde.
§ 5 Abholung und Verzug des Kunden
(1) Die bestellte Ware wird zum vom Kunden gewählten Abholzeitpunkt am Standort des Anbieters frisch zubereitet bereitgestellt.
(2) Der Kunde ist verpflichtet, die Ware innerhalb des gewählten Zeitfensters abzuholen.
(3) Holt der Kunde die Ware nicht innerhalb des vereinbarten Zeitfensters ab, gerät er in Annahmeverzug. Da es sich um leicht verderbliche Lebensmittel handelt, ist der Anbieter bei Nichtabholung nach Ablauf von 30 Minuten nach dem vereinbarten Termin berechtigt, die Ware zu entsorgen.
(4) Der Anspruch des Anbieters auf Zahlung des Kaufpreises bleibt im Falle der Nichtabholung oder verspäteten Abholung gemäß § 326 Abs. 2 BGB vollständig bestehen. Eine Rückerstattung des Kaufpreises bei vergessener oder verspäteter Abholung ist ausgeschlossen.
§ 6 WICHTIGER HINWEIS: Ausschluss des Widerrufsrechts
Gemäß § 312g Abs. 2 Nr. 1 BGB besteht das Widerrufsrecht nicht bei Verträgen zur Lieferung von Waren, die nicht vorgefertigt sind und für deren Herstellung eine individuelle Auswahl oder Bestimmung durch den Verbraucher maßgeblich ist oder die schnell verderben können oder deren Verfallsdatum schnell überschritten würde.
Da die vom Kunden bestellten Speisen (insb. Acai-Bowls) frisch zubereitet werden und schnell verderblich sind, steht dem Kunden kein Widerrufsrecht für diese Produkte zu. Die Bestellung ist unmittelbar nach Vertragsschluss bindend und kann nicht storniert werden.
§ 7 Mängelhaftung (Gewährleistung)
Es gelten die gesetzlichen Gewährleistungsvorschriften. Da es sich um frische Lebensmittel handelt, hat der Kunde optische oder geschmackliche Mängel unverzüglich bei der Übergabe vor Ort zu rügen, damit der Anbieter die Möglichkeit zur Nachbesserung (z. B. Neuzubereitung) hat.
§ 8 Haftungsbeschränkung
(1) Der Anbieter haftet unbeschränkt für Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit.
(2) Bei leicht fahrlässiger Verletzung einer Pflicht, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrages überhaupt erst ermöglicht und auf deren Einhaltung der Vertragspartner regelmäßig vertrauen darf (Kardinalpflicht), ist die Haftung des Anbieters auf den bei Vertragsschluss vorhersehbaren, vertragstypischen Schaden begrenzt.
(3) Die vorstehenden Haftungsbeschränkungen gelten nicht bei Verletzung von Leben, Körper und Gesundheit.
§ 9 Schlussbestimmungen / Streitbeilegung
(1) Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts.
(2) Die Europäische Kommission stellt eine Plattform zur Online-Streitbeilegung (OS) bereit, die Sie unter europa.eu finden. Der Anbieter ist weder bereit noch verpflichtet, an Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle teilzunehmen.
(Stand der AGB: November 2026)
